Artefakte im Scope Management

Mehr Artefakte als Indiana Jones

Im Wissensgebiet Nummer 5, dem Inhalts- und Umfangsmanagement (Scope Management), gibt es eine Vielzahl von Artefakten, die irgendwie alle sehr ähnlich klingen, die aber sauber voneinander getrennt werden müssen.

Hier also mal ein kleiner Test, ob Sie die Begriffe auseinander halten können. Der Einfachheit halber verwende ich im Folgenden die englischen Namen. (Ja, ich weiß, nicht alle Begriffe kommen aus Wissensgebiet Nummer 5, aber sie gehören sinngemäß trotzdem in diese Liste.)

So geht’s

Ordnen Sie die Artefakte den am ehesten passenden Aussagen zu. Tragen Sie in die letzte Spalte die passende Zahl ein und prüfen Sie dann, ob Sie richtig liegen. Aber erst alles Artefakte zuordnen und erst dann nachschauen. Spicken güldet nicht :-).

Noch mal zur Sicherheit: Zum Schluss sollten Sie  also 10 Paare à la C3 oder F5 oder so ähnlich haben.

Artefakte

  1. Statement of Work (SOW)
  2. Project Charter
  3. Project Scope Statement
  4. Scope Management Plan.
  5. Requirements Management Plan
  6. Requirements Tracebility Matrix (RTM)
  7. Work Breakdown Structure (WBS)
  8. WBS-Dictionary
  9. Project Management Plan (PMP).
  10. Scope Baseline

Aussagen

Hier müssen auf jeden Fall und spätestens die Liefergegenstände beschrieben werden.

A

 

Hier wird vereinbart, dass wir zur Darstellung der WBS das Softwareprodukt WBS-Happy 2.0  verwenden.

B

 

Hier wird beschrieben, dass Herr Fischer verantwortlich für die Durchführung des Arbeitspaketes 4.3.5.7. ist.

C

 

Die Ziele des Projekts sind auf jeden Fall hier drin. Sie können schon zeitlich vorher irgendwo genannt sein, aber hier sind sie definitiv zu finden.

D

 

Für die geschätzten 1.437 Anforderungen des Kunden verwenden wir das neue Excel-Sheet "Gut Glueck.xls".

E

 

„Wenn sich ein User auf unserem neuen, geplanten Portal anmeldet, muss er nach einem Newsletter gefragt werden und er muss zwingend die AGB's akzeptieren“. Wird in Arbeitspaket 2.2.7.7 erledigt.

F

 

Gegen welches Artefakt werden Änderungen abgeglichen?

G

 

Der komplette Plan inklusive gewähltes Phasenmodell, angepasste Prozesse, die Managementpläne und die Basispläne.

H

 

Übersicht und Nennung aller im Moment bekannten Arbeitspakete.

I

 

Eine Beschreibung der Eckpunkte, die dieses Projekt erledigen soll. Kann sehr umfangreich ausfallen.

J

 

 

Lösung

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Der Dreh-M-P

Wenn ich aus dem PMBOK Guide einen Prozess benennen soll, der der wichtigste sei, dann käme ich wahrscheinlich auf 4.2. – den Projektmanagementplan.

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Managementpläne

Managementpläne sind Pläne zum Managen

Das ist zumindest meine Eselsbrücke, mit der ich mir die Natur der Managementpläne verdeutliche. Ein anderer, netter Ausdruck für Managementpläne ist auch „Spielregelpläne“. Korrekt müsste man zu einem Managementplan aber „Prozessergebnis“ sagen. 

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Erwartungen – nicht Arbeitsaufträge

Bei der Stakeholderanalyse sind die Erwartungen der Stakeholder ein zentraler Bestandteil. Eigentlich der wichtigste, weil wir uns durch das Herausarbeiten klar werden, was der Stakeholder von uns erwarten könnte.  Wenn wir wissen, was ein anderer will, ist es leichter zu entscheiden, ob wir es tun oder nicht.

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Kostenerstattung ist ein Zwischending

Die CR-Verträge erfreuen sich im Thema Beschaffung im PMP-Examen ja einer gewissen Beliebtheit. Leider, möchte man sagen, weil diese Art der Verträge bei uns unüblich ist und daher bei den PMP-Kandidaten kaum praktische Erfahrung vorliegt. Leider auch, weil diese Vertragsart gar nicht so schlecht ist….

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Lauter R’s – Abkürzungen im Risikomanagement

Immer diese Abkürzungen
Das PMP-Examen lebt zu einem großen Teil von der Abgrenzung der unterschiedlichen Dokumente in Bezug auf Inhalte und Zweck. Was steht in welchem Dokument und was nicht, wie bekomme ich eine korrekte Abgrenzung hin? Wagen wir uns heute in den Bereich Risikomanagement und klären die unterschiedlichen Artefakte.
 
1.      RBS?
2.      RML?
3.      RR?
4.      RBM?
5.      PIM?
6.      RMP?
7.      SWOT?
8.      HÄ?
 
Was sollte man können? Die kryptischen Abkürzungen von 1 bis 7 in eigenen Worten erklären, was macht das jeweilige Artefakt, was macht es nicht. Was steht da drin, was nicht.
 
Auflösung gefällig?

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Stakeholderkonforme Kommunikation

Das Dilemma … 

Im PMP-Examen kommt es immer wieder zu einem Fragendilemma: Was hat Vorrang, die stakeholderkonforme Kommunikation oder die Effizienz in der Projektabwicklung? Kann ein noch so ausgefeilter Statusbericht mit Ampeln, Diagrammen und anderen tollen Instrumenten die aufwändige, stakeholderindividuelle Kommunikation ersetzen?

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House of Quality

Was ist das House of Quality? Versuchen wir doch mal den Einstieg über eine Prüfungsfrage: 

Welche Methode aus dem Qualitätsmanagement verwendet ein so genanntes „House of Quality“?

a.    FMEA
b.    Six Sigma
c.    Quality Function Deployment
d.    Total Quality Management

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Am Ende ist der SPI immer 1

Frage: Sie befinden sich in einem Post-Mortem-Meeting eines Projektes, das letzte Woche zu Ende ging. Die EV-Kennzahlen lauten: CPI = 0,84 und SPI = 0,82. Was kann man über dieses Projekt sagen?

Antwort: Es muss abgebrochen worden sein!

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