PMP-Frage der Woche: Wie lässt sich das Enddatum retten?

(93) Das Projekt-Endedatum eines ersten Terminplan-Entwurfs liegt weit hinter (also später) als das im Vertrag vereinbarte Datum. Der Terminplanentwurf ist das Produkt einer richtigen Netzplanrechnung (es gibt eine neue Software im Unternehmen), aber der Sponsor hat schon früh angekündigt, dass die im ersten Wurf angesetzten Leute die Obergrenze darstellen. Welche der folgenden Aktivitäten würden Sie als erstes versuchen, um das Endedatum in erfreulichere Gefilde zu bringen?

  1. Das Konzept des negativen Puffers einführen und den Terminplan damit neu durchrechnen. Das sollte funktionieren…
  2. Die Suche nach präferenziellen Abhängigkeiten starten und die gefundenen hinterfragen. Ein richtiger Netzplan-Verkürzungsturbo.
  3. Hinzufügen von Ressourcen. Auch wenn es der Sponsor nicht hören will, aber es wird kein Weg daran vorbeiführen.
  4. Mit dem Steuerkreis bzw. Kunden den Inhalt und Umfang besprechen und Elemente identifizieren, die in Release 1.1 geschoben werden könnten.

Weiterlesen…


Die PMP-Prüfung: Was ändert sich im November?

Update: Das PMI hat den Beginn des neuen Examens vom 2. November 2015 auf den 12. Januar 2016 verschoben. Wir haben unsere Informationen entsprechend aktualisiert.
Wenn Sie selber nachlesen wollen, können Sie das hier beim PMI tun.

Ab 12. Januar 2016 gibt es ein neues PMP-Examen.

Was ändert sich? Sollten Sie die Prüfung noch vorher ablegen? Und wie können Sie das schaffen?

Um es kurz vorwegzunehmen: Wir sind nicht der Meinung, dass Sie unbedingt noch die aktuelle Prüfung ablegen müssen, dafür sind die Änderungen zu gering. Aber der Reihe nach.

Weiterlesen…


Theorie & Praxis: Projektabschluss

Ich war heute in einem Workshop in Frankfurt, es ging um einen Projektmanagementprozess und als Detail dieses Prozesses um das „richtige Ende“, sprich Abnahme und formales Projektende. Tatsache war, dass der Kunde bisher im Prozess zwei „Abnahmen“ vorsah, eine für das erstellte Produkt und dann noch eine für das gesamte Projekt nach den Abschlussarbeiten.

Prozess kontra Realität

Diese Vorgehensweise wurde als zu bürokratisch empfunden, zumal sich in der gelebten Realität offensichtlich nur wirklich selten ein Lenkungskreis fand, der dieses Prozedere zweimal – und dann auch noch kurz hintereinander – über sich ergehen ließ. Wie also den Prozess zuschneiden? Nur noch einmal machen? Wenn ja, wie?

Weiterlesen…


PMI verändert das PDU-System – stärkerer Fokus auf Weiterbildung

Ab dem 1.12.2015 wird das PDU-System auf eine neue Struktur umgestellt, die den Schwerpunkt stärker auf den Erwerb von Bildungs-PDUs legt. Das Sammeln von PDUs durch Mitarbeit bei PMI oder im Chapter, durchs Tagesgeschäft aber auch durch das Selberhalten von Trainings oder Workshops wird stark reduziert.

Außerdem wird über das „Talent Triangle“ stärker geregelt, aus welchen Bereichen diese PDUs kommen müssen. Was bleibt ist die Gesamtzahl der benötigten PDUs: 60.

Weiterlesen…


Agiles Verschätzen

Agiles Projektmanagement hält überall Einzug – die Vorteile überzeugen und hören sich vielversprechend an. Einer der Grundgedanken des agilen Ansatzes ist es, mit der Scheingenauigkeit Schluss zu machen und den Auftraggebern nicht das Blaue vom Himmel zu versprechen. Jenes Blaue, das dann am Ende doch nicht gehalten werden kann.

Weiterlesen…


Issue Log in Theorie und Praxis

Heute werfen wir einen ein Blick auf den Issue Log. Ist eigentlich primitiv, interessant macht ihn aber die Abgrenzung zum Risikoregister. Aber der Reihe nach …

Lassen wir zunächst die Theorie und die Norm sprechen.

Prozess 10.3. im PMBOK Guide sagt: Issue resolution addresses obstacles that can block the team from achieving its goals.

Und weiter im Glossar über das Issue Log: A project document used to document and monitor elements under discussion or in dispute between project stakeholders.

Weiterlesen…


Der Dreh-M-P

Wenn ich aus dem PMBOK Guide einen Prozess benennen soll, der der wichtigste sei, dann käme ich wahrscheinlich auf 4.2. – den Projektmanagementplan.

Weiterlesen…


Managementpläne

Managementpläne sind Pläne zum Managen

Das ist zumindest meine Eselsbrücke, mit der ich mir die Natur der Managementpläne verdeutliche. Ein anderer, netter Ausdruck für Managementpläne ist auch „Spielregelpläne“. Korrekt müsste man zu einem Managementplan aber „Prozessergebnis“ sagen. 

Weiterlesen…


Erwartungen – nicht Arbeitsaufträge

Bei der Stakeholderanalyse sind die Erwartungen der Stakeholder ein zentraler Bestandteil. Eigentlich der wichtigste, weil wir uns durch das Herausarbeiten klar werden, was der Stakeholder von uns erwarten könnte.  Wenn wir wissen, was ein anderer will, ist es leichter zu entscheiden, ob wir es tun oder nicht.

Weiterlesen…


Kostenerstattung ist ein Zwischending

Die CR-Verträge erfreuen sich im Thema Beschaffung im PMP-Examen ja einer gewissen Beliebtheit. Leider, möchte man sagen, weil diese Art der Verträge bei uns unüblich ist und daher bei den PMP-Kandidaten kaum praktische Erfahrung vorliegt. Leider auch, weil diese Vertragsart gar nicht so schlecht ist….

Weiterlesen…