PMP-Frage der Woche: Wahrscheinlichkeitsketten

(ID 249) In einem Projekt besteht folgende Situation: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Projektinhalt und -umfang zu einem bestimmten Termin definiert ist, beträgt 80%. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Projektinhalt und -umfang zu einem bestimmten Termin freigegeben wird, 70%.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass beide Ereignisse eintreten?

  1. 75%
  2. 56%
  3. 70%
  4. 80%

Weiterlesen…


Issue Log in Theorie und Praxis

Heute werfen wir einen ein Blick auf den Issue Log. Ist eigentlich primitiv, interessant macht ihn aber die Abgrenzung zum Risikoregister. Aber der Reihe nach …

Lassen wir zunächst die Theorie und die Norm sprechen.

Prozess 10.3. im PMBOK Guide sagt: Issue resolution addresses obstacles that can block the team from achieving its goals.

Und weiter im Glossar über das Issue Log: A project document used to document and monitor elements under discussion or in dispute between project stakeholders.

Weiterlesen…


Lauter R’s – Abkürzungen im Risikomanagement

Immer diese Abkürzungen
Das PMP-Examen lebt zu einem großen Teil von der Abgrenzung der unterschiedlichen Dokumente in Bezug auf Inhalte und Zweck. Was steht in welchem Dokument und was nicht, wie bekomme ich eine korrekte Abgrenzung hin? Wagen wir uns heute in den Bereich Risikomanagement und klären die unterschiedlichen Artefakte.
 
1.      RBS?
2.      RML?
3.      RR?
4.      RBM?
5.      PIM?
6.      RMP?
7.      SWOT?
8.      HÄ?
 
Was sollte man können? Die kryptischen Abkürzungen von 1 bis 7 in eigenen Worten erklären, was macht das jeweilige Artefakt, was macht es nicht. Was steht da drin, was nicht.
 
Auflösung gefällig?

Weiterlesen…



Risikomanagement und der Sisyphus

Wann ist Risikomanagement eigentlich „fertig“? Ernsthaft! Also ich meine damit einen Zustand, der von allen Normen und Standards idealhaft angestrebt wird. Der allen Bedrohungen präventiv begegnet, alle Chancen nutzt, Probleme minimiert und die Risikohaltung eines jeden Stakeholders richtig einschätzt? Das Risikomanagementschlaraffenland sozusagen.

Weiterlesen…


Jeder ist sein eigener Risikomanager

Hier ein neuer Beitrag vom Risk-Doctor Briefing meines Freundes David Hillson. Die deutsch-badische Übersetzung stammt wie immer von mir und entstand Anfang März 2012.

Stell den Risikomanager kalt

Ein neulich erschienener Artikel zum Thema „10 Spitzentipps für effektives Risikomanagement“ beschrieb u.a. eine interessante Idee. Tipp Nummer 4 hieß „Stell den Risikomanager kalt“, wobei der Autor dies nicht als Aufruf verstanden haben wollte, wirklich Hand an diesen Menschen zu legen. Stattdessen schlug er vor, die Rolle des Risikomanagers abzuschaffen. Warum?

Was erwarten Sie von einem Risikomanager? Dass er Risiken managt – was sonst! Das ist aber eigentlich falsch und auch wenig hilfreich. Jeder Einzelne sollte Verantwortung für seine eigenen Risiken übernehmen und dies nicht einer dritten Person überlassen. Warum?

Weiterlesen…


Wie läuft eigentlich Risikomanagement in einem Projektportfolio?

Ich übersetze seit über sechs Jahren das Risk-Doctor Briefing von meinem Freund David Hillson. Es freut mich, dass ich mit einem der jüngsten Briefing-Übersetzungen den Blog eröffne…

Risiken im Portfolio

Portfoliomanagement ist in vielen Unternehmen verbreitet, nicht zuletzt auch wegen erhoffter Einsparungen durch Synergien im gemeinsamen Projektmanagement. Risiken spielen auf dieser Ebene ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Dabei ergibt sich allerdings das Problem, dass sich Portfoliorisiken nicht einfach aus den Risiken der einzelnen Projekten aufaddieren lassen, will heißen, die Risikolage des Portfolios ist nicht gleich der Summe der Risikolage der einzelnen Projekte. Wie also bewerten und managen wir dann Risiken im Portfolio?

Weiterlesen…