Agiles Verschätzen

Agiles Projektmanagement hält überall Einzug – die Vorteile überzeugen und hören sich vielversprechend an. Einer der Grundgedanken des agilen Ansatzes ist es, mit der Scheingenauigkeit Schluss zu machen und den Auftraggebern nicht das Blaue vom Himmel zu versprechen. Jenes Blaue, das dann am Ende doch nicht gehalten werden kann.

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Ver-Schätzt oder Ver-Annahmt?

Eine Schätzung ist immer eine Wette auf die Zukunft, daher ist der Begriff richtige oder falsche Schätzung eigentlich ein Widerspruch. Als richtige Schätzung erachten wir in der Praxis einen Wert, der innerhalb gewisser Bandbreiten vom Ist-Wert bestätigt wird.

Die Frage ist aber erlaubt, ob es korrekt ist, von richtigen oder falschen Schätzungen zu sprechen.

Müll rein, Müll raus – von der Wichtigkeit der Annahmen.

Da eine Schätzung eine Prognose ist, muss sie von einer Menge Annahmen begleitet werden. Stimmen die Annahmen nicht, wird der Ist-Wert wahrscheinlich nicht mal in der Nähe der Prognose liegen.

Der letzte Satz hat es in sich – bitte noch mal lesen und verinnerlichen!

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Die falsche Dreipunktschätzung

Sie gilt als die segensreiche Schätzinnovation der 90er Jahre, auch wenn sie schon viel älter ist: die Dreipunktschätzung. Von einer Aktivität, Aufgabe oder Arbeitspaket lege ich drei Punkte fest, die den Rahmen einer akzeptablen Durchführung darstellen. Die Betonung liegt auf akzeptabel, nicht Worst Case.

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