Ziel oder Einschränkung?

Warum betrachten wir Termine und/oder auch Budgets nicht als Einschränkung, sondern meist als Ziel? Ziele sollen erreicht werden, sind ambitioniert und auch fordernd. Gut. Dadurch haben sie etwas Erstrebenswertes. Noch besser.

Im Gegensatz dazu sind Einschränkungen einfach da. Punkt. Da gibt es nichts zu diskutieren, nichts zu erstreben, nur zu halten. Wie die alte Eiche auf Omas Grundstück. Es hilft nichts, die Eiche ist da, es muss drum herum gebaut werden. Wie der Urlaub um die Schulferien, das Skifahren um den Winter oder die Anfahrt um den Berufsverkehr. Keine Diskussion.

Einschränkungen können Ziele stechen

Wird ein Termin oder ein Budget zur Einschränkung „befördert“, ordnet sich alles auch dieser Einschränkung unter.

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Zielverantwortung des Projektleiters

Eine Frage ist schon der Theorie nicht ganz einfach und in der Realität noch viel weniger: Was verantwortet eigentlich der Projektleiter? Und wie ist seine Rolle ausgestaltet?

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Jeder ist sein eigener Risikomanager

Hier ein neuer Beitrag vom Risk-Doctor Briefing meines Freundes David Hillson. Die deutsch-badische Übersetzung stammt wie immer von mir und entstand Anfang März 2012.

Stell den Risikomanager kalt

Ein neulich erschienener Artikel zum Thema „10 Spitzentipps für effektives Risikomanagement“ beschrieb u.a. eine interessante Idee. Tipp Nummer 4 hieß „Stell den Risikomanager kalt“, wobei der Autor dies nicht als Aufruf verstanden haben wollte, wirklich Hand an diesen Menschen zu legen. Stattdessen schlug er vor, die Rolle des Risikomanagers abzuschaffen. Warum?

Was erwarten Sie von einem Risikomanager? Dass er Risiken managt – was sonst! Das ist aber eigentlich falsch und auch wenig hilfreich. Jeder Einzelne sollte Verantwortung für seine eigenen Risiken übernehmen und dies nicht einer dritten Person überlassen. Warum?

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